Das unabhängige Xantener Online-Stadtmagazin
für Bürger/innen und Gäste

07.05.2015

Spielflächenkonzept in Xanten

Die Xantener Kinder und Jugendlichen brauchen Platz: zum Toben und Spielen, zum Ausprobieren und zu zufälligem und verabredetem Treffen unter freiem Himmel. Kurz gesagt: sie brauchen Freiraum! Diese Bedürfnisse sollen jetzt stärker in den Fokus der Stadtentwicklung gerückt werden, denn die Stadt Xanten hat ein Spielflächenkonzept beauftragt.

Die Stadt Xanten plant die Bestandsprüfung und eine bedarfsgerechte Qualitätsverbesserung- und Optimierung der Spielflächen im Stadtgebiet. Der Anlass hierfür sind die Veränderungen der Alltags- und Freizeitsituation von Kindern, der demographische Wandel und die sich hieraus ergebenden Änderungen bzgl. Bedarf und Anforderungen von und an Spielflächen. Auch sollen die vorhandenen finanziellen Mittel effektiv eingesetzt werden. Ziel ist die Erstellung eines bedarfsgerechten, zukunftsausgerichteten und nachhaltigen Spielflächenkonzeptes, das konkrete Qualitäts- und Quantitätskriterien für den öffentlichen Spielflächenbedarf aufstellt und zudem entsprechende Gestaltungshinweise und Maßnahmenvorschläge für Einzelflächen erarbeitet.

Mit der Planung ist das Landschaftsarchitekturbüro Hoff aus Essen beauftragt worden, welches über eine breite Erfahrung mit Spielflächen verfügt. Ab sofort beginnt die Bestandsaufnahme zu den öffentlichen Spielplätzen. Ausgestattet mit Plänen und einer Auflistung aller Spielplätze bewegen sich Frau Stefanie Prescher und Herr Robin Mues vom Planungsbüro durch das gesamte Stadtgebiet (siehe Foto). Die Spielplätze werden mit einer Kamera in Bildern und mit Stichworten zur Ausstattung, Auffälligem und möglichen Mängeln schriftlich dokumentiert.

Bei der Planung hat sich die Stadt Xanten die Beteiligung der täglichen Nutzer, insbesondere der Kinder und Jugendlichen groß auf die Fahne geschrieben. Zusätzlich zur Bestandserhebung durch das Planungsbüro wird es eine Beteiligung der Nutzergruppen von Kindern und Jugendlichen geben. Die Stadt Xanten wird hierzu mit den Schulen Kontakt aufnehmen und bittet insbesondere die Schülerinnen und Schüler um Unterstützung.

Bei der „Streifzugaktion“ sollen die Grundschulkinder in Kleingruppen ihr Wohnumfeld und die entsprechenden Spielorte erkunden und in Fotos und auf einem Erhebungsbogen festhalten. Ergänzend sollen die Handlungen und Anmerkungen der Kinder von den erwachsenen Begleitpersonen umfassend und möglichst authentisch protokolliert werden. Für die Jugendlichen wird ein separater Termin durchgeführt. In einem nächsten Schritt sollen in Planungsworkshops mit Kindern und Jugendlichen erste Gestaltungsideen entwickelt werden.

Quelle: Stadtverwaltung


 

04. Mai 2015

Besuch des Xantener Bürgermeisters und des Städtepartnerschaftsvereins in Saintes/Frankreich

Freundschaft ist mehr als Partnerschaft Besuch des Xantener Bürgermeisters und des Städtepartnerschaftsvereins in Saintes/Frankreich

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen der französischen Stadt Saintes und der englischen Stadt Salisbury, mit denen auch die Stadt Xanten bereits seit Jahren Städtepartnerschaften pflegt, nahmen Xantens Bürgermeister Thomas Görtz und Dr. Clive Bridger-Kraus als stellvertretender Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Xanten an den Feierlichkeiten in der Stadt Saintes teil.

Höhepunkt eines umfangreichen und sehr liebevoll gestalteten Besuchsprogramms war die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den Xantener Bürgermeister durch den Bürgermeister der Stadt Saintes, Jean-Philippe Machon. Im Rahmen einer Ratssitzung der Stadt Saintes übergab der französische Bürgermeister seinem Xantener Amtskollegen eine offizielle Urkunde und eine Plakette, ebenso der englischen Bürgermeisterkollegin der Stadt Salisbury, Jo Broom.

„Diese Verleihung ist eine ebenso große Überraschung wie Ehre und Verpflichtung und ich nehme sie gerne stellvertretend für die vielen Xantenerinnen und Xantener entgegen, die sich in den vergangenen Jahren für unsere Städtepartnerschaften engagiert haben“, so Thomas Görtz. Die Ehrenbürgerschaft sei Ausdruck einer tiefen und innigen Freundschaft zwischen den Städten Saintes und Xanten, die weit über eine normale „Partnerschaft“ hinausgehe, so Xantens Bürgermeister.

Während des Besuches stellten die beiden Stadtoberhäupter aus Saintes und Xanten sehr schnell fest, dass die Chemie zwischen ihnen stimmt und man ohne große Kennenlernphase sofort in einen freundschaftlichen Dialog eintreten konnte. Dabei wurden zahlreiche neue Ideen geboren, wie man die Städtepartnerschaft noch weiter vertiefen kann. Unter anderem ist an einen wechselseitigen Personalaustausch über Praktika in den jeweiligen Verwaltungen gedacht. Hierzu werden beide Seiten nun in nähere Überlegungen eintreten.

Insgesamt freuten sich sowohl Herr Dr. Bridger-Kraus als Vertreter des Städtepartnerschaftsvereins als auch Xantens Bürgermeister über einen sehr herzlichen Empfang und die freundschaftliche Aufnahme in Saintes. Sie konnten sehr zufrieden und mit neuer Motivation nach einem anstrengenden, aber sehr kurzweiligen und interessanten Programm die Heimreise antreten.

gez.

Thomas Görtz


 

25. März 2015

Auf unserem Markt gibt es etwas Neues zu entdecken – es ist nicht nur ein Kunstwerk

Das Rätselraten um den seltsamen Sandsteinquader, der seit einiger Zeit auf dem Markt thront, hat ein Ende. Ab heute kann man hier Xanten anhand eines dreidimensionalen Bronzereliefs erfühlen. Dieses „taktile“ Stadtmodel wird der neue Anziehungspunkt für Gäste, Bürgerinnen und Bürger auf unserem Markt sein.

In akribischer Feinarbeit hat der Bildhauer und Objektdesigner Egbert Broerken aus Welver bei Soest den Dom, den Markt, jede Straße, jedes Haus innerhalb der historischen Stadtmauern aus Wachs modelliert und anschließend in Bronze gegossen. Um das dreidimensionale Modell maßstabsgetreu aufzubauen, orientierte er sich zum einen an den Katastereintragungen, zum Anderen hat er hierzu sogar jede Straße und jedes Haus fotografiert. Es ist wirklich erstaunlich wie man auf eine neue Art die Innenstadt entdecken kann.

Dieses Modell ist aber nicht nur ein Kunstwerk

Die Ursprungsidee des Künstlers war es, die Innenstädte für Blinde erfühlbar zu machen. Diese Idee hat er bereits in 120 Städten in ganz Europa umgesetzt. Die Dimensionen der Gebäude, Plätze und Straßenführungen werden begreifbar und in Blindenschrift integrierte Informationen geben weitere Hinweise.

Einen Großteil der Kosten hat die Maria Kerssenboom-Stiftung aus Köln übernommen. Sie fördert die integrative Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Bereich Tourismus, Bildung und Kultur.

 


 

20. März 2015

Flyer und Infos auch hier unter > Gesundheit & Wellness

Gesundheitsangebote im Luftkurort Xanten

Die neuen Flyer für Kurgäste und Xantener Bürgerinnen und Bürger sind da

Im Sommer 2015 wurde es amtlich. Xanten wurde vom staatlich anerkannten Erholungsort zum ersten Luftkurort am Niederrhein. In der Zwischenzeit hat sich eine Menge getan und die Angebote wachsen und gedeihen. Aber nicht nur für die Kurgäste sind die Seminare und Kurse attraktiv, auch die Xantener Bürgerinnen und Bürger brauchen nicht mehr in die Ferne schweifen, denn...“das Gute liegt so nah“. 

Nun werden die Gäste an den Ortseingängen mit dem Hinweis auf den Luftkurort empfangen. "Uns war besonders wichtig, diese Schilder mit dem Hinweis auf unsere Partnerstädte zu verbinden", betont Bürgermeister Thomas Görtz. Die Xantener können sich genauso wie Tagesgäste auf den Ausbau der Wallanlagen freuen. Das Dortmunder Planungsbüro, das schon die Außenanlagen am Hafen Xanten entworfen hat, wird nun mit innovativen Ansätzen das Konzept für den Grüngürtel um die historische Altstadt entwickeln. Wichtig sei dabei, dass man nicht nur Kurgäste gehobenen Alters im Auge habe. Gerade Familien mit Kindern und Jugendliche sollen angesprochen werden.

Zwei neue Flyer der TIX informieren über den jungen Luftkurort:

Der erste informiert über die Vorteile der Kurkarte: Wer als Gast in Xanten seine Kurkarte intensiv nutzt, bekommt für die 1,20 Euro einiges geboten: Kostenlos ist er mit den Bussen der Niag und dem Sonsbecker Bürgerbus im Stadtgebiet unterwegs. Rabatte von 50 Cent bis zu 1,50 Euro gibt es für den Eintritt in die Museen oder in die Ausstellung Naturforum Bislicher Insel oder den Nibelungen-Express, Adventuregolf im Hafen oder Bauerngolf auf dem Moerenhof, kostenlos steigt er die Krimhildmühle hoch. Es konnten auch Xantener Unternehmer gewonnen werden, bei denen die Kurgäste einige nette Vergünstigungen erhalten. So verschenkt Friseur Team Neske ein Pflegeprodukt im Wert von fünf Euro, bei Barrique gibt es zum Einkauf ein Glas Wein, im Petersilchen ist der Kaffee nach dem Hauptgericht inbegriffen und auf der Seestern wird der Pott Kaffee zumindest rabattiert.Und das Angebot wird ständig größer. "Keiner wird alles nutzen, aber es steckt schon erheblicher Mehrwert drin", so Sabine van der List, Geschäftsführerin der Tourist-Information Xanten (TIX).

Der zweite Flyer stellt die ersten Angebote im Bereich Gesundheit und Wellness vor. "Genau da wollen wir hin", plant Thomas Görtz.

Da ist an erster Stelle der Kneipp-Verein Xanten, der auf seine Sprechstunden am Dienstagmorgen, die Vorträge dienstags ab 16 Uhr im Haus der Begegnung oder die Kneippanlage am Hafen Xanten hinweist. In Zusammenarbeit mit Sonja Meurs-Schuster vom Moerenhof gibt es auch die Gelegenheit, spielerisch die fünf Elemente nach Kneipp kennenzulernen.

"Stress lass nach!" heißt ein Coaching, das Sabine Buschhaus-Kösters von In-Balance Xanten anbietet.

"Wert-Schöpfung statt Er-Schöpfung" lautet ihr dreitägiges Angebot gemeinsam mit der VHS für Teams, die lernen wollen, "einfühlsam zu laufen".

Die insgesamt 16 Angebote seien nur ein Anfang, betont Sabine van der List. Ständig werde das Programm erweitert. Zwar gebe es keine Pauschalen in Zusammenhang mit Übernachtungen, aber die TIX schnüre gern individuelle Pakete je nach den Wünschen der Kunden.


 

 

18. März 2015

Die Eröffnung des neuen APX-Eingangsgebäudes

Eines der zentralen Ziele, die der Landschaftsverband Rheinland, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Xanten mit dem Ausbau des LVR-Archäologischen Parks Xanten verfolgen, besteht in einer besseren Anbindung an die Innenstadt und die Xantener Geschäftswelt. Dieses Ziel ist nun nach rund 40-jähriger städtebaulicher Entwicklung erreicht: Der neue Haupteingang neben dem Amphitheater verkürzt den Fußweg zwischen historischem Stadtkern und Freilichtmuseum auf wenige Minuten.

Die Bauarbeiten für das neue Eingangsgebäude begannen im November 2013, das Richtfest fand im Mai letzten Jahres statt. Das Gebäude fügt sich in die Flucht der römischen Stadtmauer unmittelbar westlich des Amphitheaters ein, hebt sich mit seiner modernen Front aus Beton jedoch bewusst vom Erscheinungsbild des historischen Bauwerks ab. Der hinter dieser Schildwand liegende Holzrahmenbau ist ein Pilotprojekt des nachhaltigen Bauens mit effizienter Wärmedämmung, Wärmepumpe, Dachflächenbegrünung und Photovoltaik-Anlage. Die Besucher finden dort neben modernen Sanitäranlagen auch ein Büro zur Buchung museumspädagogischer Angebote und einen Museumsshop vor. (Quelle: LVR)

 

 


 

26. Februar 2015

Bürgermeister Th. Görtz (mi.), S. Wrobel (re.), S. Scholten (li.)

Die beiden Jugendbeauftragten der Stadt Xanten stellen sich vor

Die ersten wichtigen Schritte sind gegangen 

Seit November sind in Xanten die beiden Jugendbeauftragten der Stadt Sabine Wrobel und Sebastian Scholten unterwegs. Die beiden sind politisch sehr engagiert und setzen sich nun für die Belange, Wünsche und Ideen unserer Jugend ein.

Sabine Wrobel (33, SPD, re.) ist Bürokauffrau und Ratsmitglied. Sie ist sehr motiviert und will sich für die Interessen der jüngeren Generation einsetzen und gemeinsam mit ihr viel bewegen.

Sebastian Scholten (26, CDU, li.) ist in Xanten geboren, Straßenbaumeister und ebenfalls Mitglied des Rates der Stadt. Ihm fällt es nicht schwer den Kontakt zu den Jugendlichen herzustellen, da er lange bei den Pfadfindern war und weiß wie der „Hase läuft“.

Die beiden sind prädestiniert für diesen Job und sind bereits erste wichtige Schritte gegangen. So haben sie Gespräche mit den Jugendeinrichtungen „JuKuWe“, "dieWache“ in Vynen und „EVAN“, sowie mit Schulleitern und Schulsprechern geführt. So sollen viele Ideen zusammen getragen, Wünsche und Sichtweisen der Jugendlichen aufgegriffen werden. Vielen Herausforderungen werden sie sich stellen: Welchen Bedarf gibt es in Xanten bei der Freizeitgestaltung? Wie kann man die lokale Politik in den Unterricht integrieren? Wie kann man sich selbst als Jugendlicher einbringen? Wie läuft es in der Politik? Ihre Aufgabe wird es sein, alle Ideen auszuloten und schrittweise, möglichst gemeinsam mit den Jugendlichen umzusetzen.

Wir wünschen den beiden viel Spaß und ganz viel Erfolg bei ihrer Arbeit.


 

30. Januar 2015

Der Baby-Begrüßungsdienst der Stadt Xanten bekommt den Ehrenpreis

Der Preis "Kinderfreundlicher Kreis Wesel" ist eine Auszeichnung für eine besonders kinder- oder familienfreundliche Initiative/Maßnahme und wird durch den Kreisausschuss vergeben.

Der ehrenamtliche Baby-Begrüßungsdienst der Stadt Xanten, bestehend aus 15 Damen unterschiedlichen Alters, bekommt am 02. Februar 2015 den Ehrenpreis im Rahmen einer feierlichen Urkundenübergabe im Kreishaus Wesel verliehen. 

Liz van Schyndel, Anja Merten und Alexandra van Bebber sind die Ansprechpartnerinnen des Ehrenamtsdienstes; zusammen mit den Xantenerinnen Melanie Greef, Vanessa Jargon, Angelika Korte, Monika Minkus, Sibylle Modler, Daniela Postler, Meike Schmidt, Joulia Schwarze, Gertrud Stamprath, Gisela Tischner, Bettina Wirzberger und Stephanie Ziegler übernehmen sie den Begrüßungsdienst bei Xantener Eltern mit Neugeborenen, sofern diese das wünschen. Es kommt natürlich nur eine Dame in die Familie, nachdem sie sich vorab i.d.R. telefonisch mit der Familie terminlich abgesprochen hat.

Sofern eine telefonische Kontaktaufnahme nicht möglich ist, wird eine Postkarte zugestellt. Diese Postkarte wurde jetzt vom Begrüßungsteam gemeinsam umgestaltet und mit dem freundlichen Logo versehen. Ansprechpartnerin bei der Stadt Xanten ist Carolin Schwartz. Der Bürgermeister freut sich über weitere Xantener und Xantenerinnen, die gerne das ehrenamtliche Team unterstützen möchten.

 

 


 

26. September 2014

Stadt Xanten trägt den Titel Fairtrade-Stadt für weitere vier Jahre

Es sind jetzt fast zwei Jahre vergangen, seit der Verein TransFair e.V. die Stadt Xanten am 27.Oktober 2012 als Fairtrade-Stadt auszeichnete. 

Der Titel Fairtrade-Stadt wurde zunächst für zwei Jahre vergeben. Die Stadt Xanten hat Anfang September den für die Verlängerung des Titels erforderlichen Antrag gestellt. Für die Titelerneuerung prüfte TransFair e.V. die fortwährende Erfüllung der folgenden fünf Kriterien, die Voraussetzungen für die Anerkennung als Fairtrade-Stadt sind:

• Verwendung von Fairtrade-Produkten in der Stadtverwaltung und Ratsbeschluss, dass die Stadt den Titel „Fairtrade-Stadt“ führen möchte.

• Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

• Mindestangebot von fair gehandelten Produkten im örtlichen Handel und in der Gastronomie.

• Verwendung von Fairtrade-Produkten in Schulen, Vereinen und Kirchen sowie Bildungsaktivitäten zum Fairen Handel.

• Regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit über alle Aktivitäten als Fairtrade-Stadt.

Alle Kriterien wurden erfüllt und die Stadt Xanten darf für weitere vier Jahre den Titel Fairtrade-Stadt führen.

Die Vielzahl von Aktionen, die den verliehenen Titel in den letzten zwei Jahren mit Leben erfüllten, waren nur dank der tatkräftiger Unterstützung und des unermüdlichen Einsatzes der örtlichen Steuerungsgruppe möglich. Der Steuerungsgruppe unter der Federführung von Dr. Wolfgang Schneider und Klaus Wolfertz gehören Vertreterinnen und Vertreter der Eine-Welt-Gruppe Xanten, der Kolpingsfamilie Xanten, des Weltladens, der politischen Parteien und Wählergruppen sowie der Bürgermeister der Stadt Xanten an. Weiterhin engagieren sich in Xanten verschiedene Schulen in Sachen Fairer Handel. 

So wurde die Marienschule Xanten im Dezember 2013 als eine der ersten Schulen im Kreis Wesel als Fairtrade-School ausgezeichnet.

Bürgermeister Thomas Görtz bedankt sich bei allen Aktiven ganz herzlich für ihr großes Engagement. Die Verlängerung des Titels Fairtrade-Stadt ist für alle Beteiligten sicherlich ein Ansporn, ihre Aktivitäten fortzusetzen und weiter auszubauen. Ein weitergehendes Ziel in den nächsten Jahren ist u.a. die Gewinnung weiterer Betriebe aus dem Einzelhandel und der Gastronomie für den Verkauf bzw. die Verwendung von fair gehandelten Projekten. Auch sollen weitere Xantener Schulen als Fairtrade-Schools geworben werden.


19. Juni 2014

Nun ist es amtlich:
Xanten - Der erste Luftkurort am Niederrhein ist geboren

Vom staatlich anerkannten Erholungsort zum ersten Luftkurort am Niederrhein. Xanten spielt die Vorreiterrolle und gilt als Pilotprojekt des Regierungsbezirkes Düsseldorf. Die Kriterien für die Idee liegen auf der Hand: Der geschichtliche Ursprung, die kulturellen Angebote, umfangreiche Freizeit-, Erholungs-  und Sportmöglichkeiten. Die Luftqualität erfüllt alle Voraussetzungen und wird nun alle fünf Jahre überprüft.

Das formale Verfahren konnte nun abgeschlossen werden. Langes Antragsverfahren, da es für alle Beteiligten etwas Neues war. Stadtverwaltung  Xanten, aber auch für die Bezirksregierung. Flächennutzungsplan musste geändert werden, nach §3 Kurortgesetz mussten verschiedene Gutachten erstellt werden, alles dauerte. Die Idee wurde im März 2009 geboren. Mitte 2013 konnte dann, der endgültige Antrag gestellt werden und nun ist es amtlich. Am 07.07. wird die „krönende“ Urkunde durch die Regierungspräsidentin Annemarie Lütkes überreicht.

Der Grundstein ist mit der Prädikatisierung als Luftkurort nun offiziell gelegt. Nun heißt es daraus Konzepte zu entwickeln, alles ist noch in den Kinderschuhen. Gerade auch im Gesundheits- und Wellnessbereich ist noch Entwicklungsbedarf.  Der zentrale Baustein wird hier das St.-Josef-Hospital Xanten sein, aber auch mit dem Kneipp-Verein und der VHS werden Kooperationen ausgearbeitet, z. B. sind hier Workshops  „Entschleunigung“ im Bereich Burnout-Prävention angedacht.  Das Potenzial wird ab 01.07. zusätzliche Mitarbeiterin ausgearbeitet.

Thomas Görtz dankt ausdrücklich Christian Stunk, der das Projekt ins Leben gerufen und begleitet hat. „Seine visionäre Idee ist nun von Erfolg gekrönt“, so Görtz.

 

Wie hoch ist der Kurbeitrag, welche Vergünstigungen hat der Gast dadurch und wofür sind die Einnahmen?

Ab dem 01.08. wird der Kurbeitrag erhoben. Es soll für alle Beteiligten möglichst unbürokratisch über die Bühne gehen,  für die Hoteliers wie für die Gäste, daher ist auch der Meldezettel gleichzeitig die Kurkarte.

„Natürlich wird es eine Anlaufphase geben, da es für alle etwas Neues ist. Es muss sich einspielen und dabei hilft ein partnerschaftlicher Dialog mit allen Beteiligten“, betont Görtz.

In der Hauptsaison liegt der Betrag für Erwachsene pro Nacht bei  1,20 €, für Kinder bei 60 Cent. In der Nebensaison wird nur jeweils die Hälfte erhoben. Viele Angebote, wie Museumsbesuche, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Stadtführungen können zu ermäßigten Preisen wahrgenommen werden.  Gäste die in Xanten ihren Zweitwohnsitz angemeldet haben und Teilnehmer von Gruppenbuchungen erhalten die kleine praktische Kurkarte.

Alle Buchungen die vor dem 31.03.2014 eingegangen sind, können von dem Kurbeitrag befreit werden.

 

Was bedeutet „Luftkurort“ für die Zukunft der Stadt?

Thomas Görtz: „Xanten möchte nicht nur Ziel für Kurztrips sein, sondern wir wollen uns auch zum Kurz-Kurort ausbauen. Für ein paar Tage „mal runterkommen“,  vom Alltag abschalten. Die Natur genießen, Kultur-, Sport- und Freizeitangebote wahrnehmen.“

TIX-Chefin Sabine van der List ist von der Idee angetan Xanten zum Erholungsort für pflegende Angehörige auszubauen, die sich hier erholen können und ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder in fachkundige Obhut geben können.

Die Xantener fragen sich natürlich auch „Was haben WIR davon?“

Unser Bürgermeister Thomas Görtz sagt dazu: „Einige Einrichtungen werden jetzt durch den Kurbeitrag finanziert, die bisher zu Lasten des Steuerzahlers gingen...z. B. die Bühne auf dem Markt, die Instandhaltung des Wegenetzes und vieles andere. Alle bisherigen Erholungsangebote und auch die die in Zukunft umgesetzt werden, können natürlich auch von Xantenern genutzt werden. Der Kurbeitrag steht nicht als Einnahme für die Stadtkasse im Vordergrund, sondern kommt 1:1 der Finanzierung der Einrichtungen für Gäste und somit auch der Bürger zugute. Und Xanten fördert und unterstützt energiesparende und somit umweltschonende Baukonzepte.