Xanten Live 65

XANTEN LIVE Nr. 65 • März - Mai 2019 25 Sankt Josef-Hospital veröffentlicht Umwelterklärung Vorbildliche Umweltbilanz im Xantener Krankenhaus Schon seit 2013 hat das Xantener Sankt Josef-Hospital ein Umwelt- management etabliert, mit demdie gesetzlichen Umweltvorgaben und -ziele nicht nur eingehalten werden, sondern wo man zum Teil sogar deutlich besser abschneidet als vorgeschrieben. Die neue Umwelt- erklärung, die soeben veröffentlicht wurde, beschreibt, mit welchen Maßnahmen das erreicht wurde. I n einem Krankenhaus mit über 280 Mit- arbeiter/innen und ca. 6.000 stationä- ren Patienten im Jahr wird natürlich eine Menge Energie verbraucht und es fallen ver- schiedenste Arten von Abfällen an. Das Um- weltmanagement regelt, wie diese Bereiche op- timiert werden. Wichtig ist hierbei nicht nur, Regeln für den umweltfreundlichen Umgang mit Ressourcen aufzustellen sondern auch ver- antwortliche Personen zu haben, die auf deren Umsetzung und Einhaltung achten. Nur so können Bestnoten erzielt werden. Das funk- tioniert offensichtlich im Sankt Josef-Hospital seit Jahren, wie die regelmäßig erscheinende Umwelterklärung zeigt. Aktuell ist wieder eine erschienen, in der nicht nur die neuesten Werte für Stromverbrauch, Müllentsorgung und viele andere Kenndaten veröffentlicht – und mit denen vom Vorjahr verglichen – werden, sondern auch berichtet wird, wie die einzelnen Erfolge bem Ener- gie sparen, bei der Müllvermeidung usw. erzielt wurden. Ein aktuelles Beispiel ist die umfangreiche Sanierung des Schwesternwohnheims. Durch bessere Isolierung, neue Fenster und Neuverlegung von Heizleitungen rutschte das Gebäude na- türlich in der Energieeffizienzklasse deutlich nach oben. Weitere Beispiele sind neue Fahrzeuge (z. B. Anschaffung von Benzin- fahrzeuge an Stelle von Diesel), Leichtlauftore an der Liegend- aufnahme inkl. neuem Heizsystem, die sukzessive Umrüstung auf LED-Beleuchtung innen wie außen, ein elektronisches System zur Essenbestellung der Patienten, das nicht nur Arbeit sondern auch Energie einspart und vieles andere mehr. Dabei geht es nicht im- mer nur um die großen Dinge. Das umweltfreundliche Handeln im Xantener Krankenhaus geht durchaus ins Detail. Wenn z. B. Toner durch vorgeschriebene Schriftarten und -größen eingespart werden kann oder der organische Abfall selber kompostiert wird. Dabei haben die Verantwortlichen nicht nur das eigene Haus und das eigene Personal im Visier sondern natürlich auch die Liefe- ranten und Dienstleister, die das Haus beliefern. Hier kann z. B. durch clevere Tourenplanung oder durch sparsame Verpackung umweltfreundlich gehandelt werden. Menschen ziehen an einem Strang Bei den beiden größten Umweltfaktoren, Energie- und Wasser- verbrauch kommt es nicht nur auf moderne, sparsame Systeme an, sondern vor allem auf ihren verantwortungsvollen Gebrauch. Mit- arbeiter/innen werden geschult, wie sie bei der täglichen Arbeit auf mannigfaltige Art Energie und Wasser sparen können. Und es wird auch regelmäßig kontrolliert, ob eventuell doch noch jemand schludert. Ehrgeizige Umweltziele erfordern eben auch konse- quente Durchsetzung der Vorgaben. Im Sankt Josef-Hospital zieht das komplette Team an einem Strang wenn es heißt, Ressourcen zu sparen. Ohne jedoch die Qualität der Arbeit zu vermindern, versteht sich. Das Fazit ist seit Jahren gleich. Ständige Verbesserung der Werte trotz guter Auslastung des Hauses. Und das haben sich Geschäfts- führer Michael Derksen und seine mit dem Umweltmanagement betrauten Mitarbeiter/innen auch für die Zukunft wieder auf die Fahne geschrieben.

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